Über die Häwelmäuse

Hallo,

ich bin Annika und die Mama der zwei Häwelmäuse (geboren 2010 und 2014).

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Ich denke viel über meine Kinder nach und empfinde mich jetzt, wo das 2. Kind da ist, als viel selbstsicherer und gelassener als noch beim ersten. Wir waren beinahe die ersten im Freundeskreis, die ein Kind bekamen und ich bekam Kontakt zu anderen Müttern, die vieles anders machten als wir. Ich ließ mich dadurch damals sehr verunsichern. Heute vertraue ich meinem Gefühl. Ich möchte meine Kinder möglichst bindungs- bzw. bedürfnisorientiert aufwachsen lassen, ohne dass mein Mann und ich dabei zu kurz kommen. Keine leichte Aufgabe!

Mein Mann und ich reflektieren unsere Erziehung oft. Ich denke, jede Familie muss den Weg finden, der für sie am besten passt. Für uns bedeutet unser Weg oftmals, dass wir umdenken und gewohnte Muster durchbrechen müssen, was gar nicht so leicht ist. Oft wird uns erst im Nachhinein klar, dass wir etwas hätten anders / besser machen können. Und dann reflektieren wir, und versuchen es beim nächsten Mal.

Mein Mann ist ein toller Familienpapa und fühlt sich genauso verantwortlich, wie ich mich fühle, was ja leider heutzutage immer noch nicht selbstverständlich ist. Er liebt unsere Jungs und zieht auch ohne mich mit ihnen los und bringt sie abwechselnd mit mir ins Bett. In manchen Bereichen oder Momenten ist er geduldiger oder kann etwas besser, manchmal ist es umgekehrt. Ich glaube, wir ergänzen uns ganz gut.

Mein großer Sohn liebt Autos und spielt mit fast nichts anderem. Er kann ist sehr sensibel und empathisch, was Vor- und Nachteile hat.

Der Kleine ist schon unheimlich aktiv und fit für sein Alter! Er liebt das Wasser und freut sich unheimlich, wenn er baden darf oder wir schwimmen gehen.

 Zeit für mich…

Wenn die Zeit es zulässt, nähe ich sehr gern. Ich war schon immer kreativ, habe früher viel gemalt, war aber meist mit dem Ergebnis unzufrieden, sodass die Bilder dann im Keller verstaubten. Daher habe ich dann mit dem Nähen angefangen.

Selbst genähte Federwiege an der Treppe mit TürklammerIm Herbst 2014 arbeitete ich mithilfe von lieben Probenäherinnen an meinem ersten eigenen Tutorial; dem zu meiner Federwiege.

Zudem backe ich gern kitschige Cupcakes, durfte 2013 mit einer guten Freundin eine dreistöckige Hochzeitstorte zaubern und koche gern aber nur mittelprächtig. Wenn wir unterwegs sind mache ich gerne ein schönes Picknick im Bento-Stil.

Der Name „Häwelmäuse“

Logo HäwelmäuseWährend meiner Schwangerschaft mit dem Kleinen habe ich mal wieder „Der kleine Häwelmann“ von Theodor Storm mit dem Großen gelesen. Das Buch passt ziemlich gut zu ihm, da er schon immer kein besonders gut schlafendes Kind war. Die Welt war immer viel zu aufregend, als dass er sie verschlafen wollte, und das Erlebte viel zu bewegend, um zu entspannen.

Der Kleine ist leider ein ebenso schlechter Schläfer. Wenn wir ihn im Arm wiegen, kann er sich sehr viel besser entspannen, er möchte immer geschaukelt werden – genau wie der kleine Häwelmann in seiner Wiege. Also musste eine Wiege her, jedoch nicht so eine wie die vom kleinen Häwelmann, sondern eine selbst genähte Federwiege.

Ein „Häwelmann“ ist ein Kind, welches viel Aufmerksamkeit benötigt, so wie in dem Buch von Theodor Storm. Die Haselmaus ist ein zuckersüßes nachtaktives Säugetier, zudem nenne ich meine Jungs immer „Maus“. So entstand der Name zu dieser Seite.

 

Übrigens:

Die Häwelmäuse gibt es seit dem 7.10.2014.

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